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Eigenh. Brief mit Unterschrift sowie eigenh. beschriftete Porträtpostkarte mit Unterschrift. Schweitzer, Albert, Mediziner und Nobelpreisträger (1875
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8° (130 : 210 mm und 90 : 140 mm). Zusammen 3 pp. Beiligend ein eigenh. Umschlag. An Gabriele Kneussl in Rosenheim mit Dank für deren Brief: „[.] Meine überanstrengten Augen und die arme Schreibkrampfhand erlauben mir nicht Ihnen so zu schreiben, wie ich wollte. Aber ich will Ihnen selber schreiben, wenn es auch kurzer ausfallen muss als ich möchte. Es ergreift mich, dass sie meinen Bach so lieben und dass sie ihn mit so wundervollen Worten ihres Mannes empfingen. Und wie recht taten Sie, sich für die Veröffentlichung der Werke des Abgeschiedenen einzusetzen. Sie sind es wert. Diese Innerlichkeit und Schlichtheit! Ich habe den Roman mit Ergriffenheit gelesen. Er hat den Menschen etwas zu geben [.] So sind wir eine stille Schaar, die den Menschen die grosse Melodie, die sie hören müssen, ins Herz zu singen suchen, ihnen die grosse Weisheit des ,Anders sein als die Welt’ nahe zu bringen suchen. Für mich ist es immer einer erhebendes Erleben, wenn ich einen von den anderen kennen lerne, wie jetzt ihren Mann [.] Wie schön das Wort ihres Mannes mit dem ihre Brief schließt ,Blicke hinaus auf das gehäufte Leid der Welt’ […] Darf ich Ihnen ein Bild von mir senden? Ich sitze gegen Ende des Krieges still an einem Sonntag auf der Landungstreppe des Spitals [.] Bitte danken Sie Herrn Prof. Roloff führ die Zusendung der Lebensgeschichte von Booker T. Washington [.]" - Der erwähnte Roman „Die Heimersdorfer" des Rosenheimer Gymnasialprofessors August Kneussl (1870-1946) erschien posthum 1951. - Beschriftung der Karte: „Auf der Landungstreppe 1944 Frau Gabriele Kneussl herzlichst Albert Schweitzer".
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